VBC Pfäffikon - Volleyball ist unsere Leidenschaft
, Morf Stephan

H1: Der VBC Pfäffikon sendet ein Lebenszeichen

Der VBC Pfäffikon liegt ohne Punktegewinn am Tabellenende. Der knappe Kader diktiert die Aufstellung und lässt keine Experimente zu. Immerhin konnten die Pfäffiker diese Saison das erste Mal mit einem Libero antreten. Volley Näfels 4 kennt diese Probleme nicht und ist an der Spitze der Tabelle platziert. 

 

Und siehe da, Pfäffikon spielte deutlich besser als während der letzten Spiele. In der Verteidigung hielten sie solide entgegen und die Annahme war deutlich weniger wacklig als sonst. Während der zwei ersten Sätze schlug sich diese Steigerung resultatmässig nicht nieder, da die Höfner jeweils in Satzmitte ein Tief einfingen und ins Straucheln gerieten.

 

Im dritten Satz lagen die Pfäffiker endlich einmal von Anfang an vorne und gaben das Spiel nie wirklich aus der Hand. Der Satzgewinn war zwar punktemässig knapp, aber ungefährdet. Vor allem zeigten die Gäste, dass sie gewinnen können, und das machte Hoffnung für den weiteren Spielverlauf.

 

Doch am Ende stotterte der Pfäffiker Motor wieder. Näfels lief von Anfang an vorneweg und machte den Sack zu. Das Ende hatten sich die Gäste anders vorgestellt, aber immerhin zeigten sie wieder einmal eine starke Leistung.

 

Der VBC Pfäffikon lebt noch und die Aufholjagd kann beginnen. Leider brechen die Hiobsbotschaften nicht ab. Züger fällt noch länger aus und Giger kommt erst auf die Rückrunde hin wieder voll zum Einsatz. Auf dem Feld zeigt das Pfäffiker Spiel die gleichen Symptome wie eh und je. Mit zu vielen unforced Errors machen sie sich das Leben schwer und nehmen sich gleich selbst aus dem Spiel.

 

Volley Näfels 4 – VBC Pfäffikon: 3:1 (25:18, 25:15, 23:25, 25:18)

VBC Pfäffikon: Hofmann (Coach), Schuler, Nater, Niazai, Russov, Maier, Sousa Lopez, Feusi, Alfaraj

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